Herrin Jessy - Studio Darkside
Studio Darkside Hamburg
TIEFSINNINGKEIT EINER BDSM BEZIEHUNG - Meine Worte & Meinung!   29..03.2015

Es ist wohl das Besonderste aller Art an Beziehungen.
Denn im BDSM geht es vor allem um Vertrauen und Verantwortung, wie Führsorge.
Was in anderen Beziehungen oft missbraucht und missachtet wird. Treue und Loyaliät, ein absolutes Miteinander hat hier ebenfalls einen ganz anderen und wichtigen Stellenwert.

Lange beschäftige ich mich mit den richtigen Worten, dies auszudrücken, dabei liegt es doch so nahe, aber es richtig auszudrücken ist nicht unbedingt leicht. Obwohl man mir sagte, dass ich die richtigen Worte schon länger finde. Nur jetzt habe ich den Schlüssel gefunden um sie richtig auszudrücken und niederzuschreiben.

Wenn man den richtigen Menschen gefunden hat, um seine BDSM Leidenschaften auszuleben, man sich blind versteht, weiß was der andere denkt, weiß wie man ihn wann wohin bekommt, dazu das Zwischenmenschliche und glücklich ist wenn dieser Mensch da ist und die Sklavenseele es schafft die Herrin zum lachen zu bringen, sowie die Herrin dem Sklaven das zurück gibt, dann hat man das ganz große Los gezogen.

Blicke die mehr als 1000 Worte sagen, nur an der Körpersprache zu sehen was in dem Menschen vor sich geht. Es ist faszinierend, fesselnd............und oft zu selten. Umso stolzer und glückerlicher bin ich, das ich dieses Glück habe.

Jeder weiß um seinen Platz und doch ist man so tief verbunden, kein Körperkontakt, weil unberührbar und doch macht es das wiederrum reizvoll, aber dennoch gibt die Herrin in vielen Momenten Berührungen, die sie zelebrieren lässt und damit die Macht und Kontrolle über Ihren Sub demonstriert. Sei es bei Fixierungen, beim Auffangen, bei Spielen mit den Händen und Fingernägeln, oder mit Nylons, auf welche Art auch immer.

Es ist eine Art von Liebe, NICHT die klassische, aber die Art von Liebe auf der SM EBENE,
die Liebe zum ehrlichen BDSM, zu dieser Tiefsinningkeit.
Es zu lieben was man lebt und wie man es lebt. Diese Lust auf diese BDSM Leidenschaft ist auch ein Gefühl,
aber für mich viel besonderer und tiefer als alles andere, eben weil es da um so viel geht !

Eine Herrin kann ihren Sklaven vermissen, wenn er ihr absolut gut tut.
Wenn eine Herrin Glück empfindet wenn sie ihren Sklaven sieht, ist es der Jackpot für Beide !!!!

Verantwortung, Vertrauen, Führsorge, Verstehen, Aufrichtigkeit, Treue, Respekt, Loyalität und das Zwischenmenschliche wo auch gelacht wird, sind der Schlüssel zu einer tollen SM Beziehung.

Wer das lebt und leben darf, sollte es schätzen und stets pflegen.

BDSM ist etwas ganz besonderes, was die Sinne beflügelt, es schafft Balance,
wenn man es denn auch aufrichtig in seiner Reinheit lebt.

Das waren mal meine Worte zur Tiefsinningkeit einer wahren BDSM Bindung und ich bin glücklich darüber, das ich es so leben kann, was ich hier aus tiefsten Herzen geschrieben habe.

Copyright by my self :)
 
 
 >>>>>>>> Thema im Forum dazu <<<<<<<<<
 
 
Antwort von meinem Sub Jens darauf:
 
Werte Herrin Jessy,
Du ziehst mich seit fast 2 Jahren fest in deinen Bann, leitest, führst, formst und veränderst mich.
Von Anfang an waren die Session, unterschiedlicher Art, sehr intensiv und tiefgreifend.
Und doch hat es fast ein 1¾ Jahr gedauert, bis beiden Seiten bewusst wurde, dass es nicht nur eine Herrin/Sub Beziehung ist.

Ob es die Bullwhip, der Stock, das ET 312, oder eines der diversen anderen Gerätschaften, jede Session hat mich näher zur Herrin Gebracht. Nähe ohne zu berühren, Platzzuweisung ohne Worte, Schmerz ohne Reue, Auffangen ohne Worte und ohne Berührungen.  All dieses hat dazu geführt, dass aus Vertrauen ein berechtigtes blindes Vertrauen wurde!
Seit Wochen schwirren Gedanken in meinem Kopf, Gedanken die mich beflügelten, einfach geschehen zu lassen, Gedanken, die nicht nur bis „Übermorgen“ reichten. Lange Zeit hast du mir den Genuss des Nylonfetisches verweigert um dann diesen Fetisch gezielt als Waffe deiner Macht einzusetzen!

Der Anblick, dein Spiel mit den reizen haben mir meine gewisse Art von Renitenz genommen, haben mir meine Position verdeutlicht. Das Zwischenmenschliche lies offene Diskussionen über das eine oder andere Thema auch zwischen Herrin und Sub genauso zu wie den Spaß auf Events und Partys! Beide Seiten spürten, dass es mehr als nur SM ist!

Jetzt, nach den letzten Sessions, kann ich mit Stolz sagen, dass ich diese Art von tiefsinnigem SM nie erleben durfte,
diese Art des intensiven SM eine Verbindung zwischen uns geschaffen hat, dass Berührbarkeit durch dich, die Unnahbarkeit der Herrin für mich nie in Frage stellen wird.

Eine Voraussetzung, intensive Blicke zu zulassen und Blicke zu senden, eine Voraussetzung, deine Macht auch durch gezielte Berührungen auszuüben. Eine Session zu gestalten, die keine Worte mehr bedarf, Blicke die den Platz zeigen, Blicke die führen, Blicke die tief in mich eindringen und mehr als 1000 Worte sagen, Blicke die mich beflügeln, dir noch mehr Hingabe und Leidenschaft zur Erfüllung deiner Lust zu geben, Blicke die mir zeigen, wie wichtig Nähe im intensiven SM ist!
Die, die mich länger kennen, sehen meine Veränderung durch Herrin Jessy, sehen,
wie meine Augen beim Thema Herrin Jessy anfangen zu glänzen!

Danke, für die Art der Liebe, intensiv, ehrlich, klar abgegrenzt, undefinierbar, einmalig und jedem wünschenswert!

bewegender Gruß
Jens
 

 


 

 

Tabus & Grenzen - meine Gedanken 2013

 
Ich möchte hier mal etwas zum Thema Tabu, Grenzen und Grenzen überschreiten schreiben.

Es gibt besonders eine Sache, die eine Domina in ihrer Freiheit einschränkt, was sie mit einem Sklaven/Gast zu tun und zu lassen hat. Was als Tabu, oder Grenze festgelegt wurde, darf nicht missachtet werden.

Tabu bedeutet unantastbar, so lange bis der andere sich dafür öffnet.
Das heißt, Domina und Sub erklären eine bestimmte Spielart für undurchführbar. Dabei spielt es keine Rolle, um welche Art von Praktik oder Vorgehensweise es sich handelt. Auch muss weder Domina , noch Sub erklären oder sich rechtfertigen, warum sie bzw er dies oder jenes nicht möchte. Der andere hat als Tatsache anzuerkennen, dass diese Spielart nicht ausgeführt werden darf, und basta. Was sich allerdings mit der Zeit ändern kann, was aber nur dann passieren kann, wenn Domina und Sub damit einverstanden sind, wo wir wieder dabei wären, Grenzen zu überschreiten. Was oft ein Tabuthema bei meinen Gästen war, wurde irgendwann zum Reiz, was dann doch umgesetzt wurde. Denn ein Tabu sind auch oft Dinge, die einen unheimlich erscheinen, aber das reizt ganz oft.

Wenn ein Gast zu mir kommt, wir das Vorgespräch führen und er mir dort die Tabus nennt, werden diese berücksichtig, ganz egal, ober er Gast oder gar Sklave ist, der seine Rechte ablegen möchte.

Was unterscheidet nun die Grenze vom Tabu?
Die Grenze wird vom Spielpartner verändert - das Tabu nur von einem selbst. Das Verschieben von Grenzen geschieht von allein, weil dies in der Natur des Spieles liegt und einfach dazugehört - das Aufheben eines Tabus darf keinesfalls während des Spiels ohne vorherige Absprache geschehen.

Nun gibt es Dominas, die den Grundsatz haben "Ob ich Tabus beachte, ist meine Sache". Zum Repertoire dieser Dominas gehört auch "Ich habe noch nie mit Safewort gespielt" Diese Dominas mögen sich besonders überlegen vorkommen - eher sind sie egoistisch. Sie haben nicht begriffen, wozu die SMler für sich bestimmte Gesetze erschaffen haben. Ohne diese Gesetze können sich weder Domina noch Sub auf den anderen verlassen. Zugegeben, ich spiele auch nicht immer mit Safewort, aber dann wurde es so abgesprochen, weil Vertrauen da ist, oder man sich so gut kennt und ich den Körper perfekt lesen kann. Allerdings weiß jeder bei mir, dass sobald "Gnade" gesagt wird, ich diese Praktik entschärfe, oder zu einer anderen wechsel.

Vertrauen ist das Wichtigste um sich fallen lassen zu können, nur wie soll man Vertrauen aufbauen, wenn man sich noch nicht einmal auf den anderen verlassen kann?

In einem Spiel wird nicht nur Körper und Seele eingesetzt, sondern auch Leib und Leben, und Tabus helfen mit, ebendiese zu schützen. Verstößt eine Domina gegen diese Gesetze, verletzt sie ein Tabu, so bricht sie das Vertrauen. Tabus werden nicht aus Spaß aufgestellt - jeder hat seinen guten Grund, warum er dies oder jenes ablehnt. Es ist nicht das Recht der Dominas, sich darüber hinwegzusetzen, nur weil sie glaubt, als Domina alle Macht über ihre Sub zu haben. Und wenn eine Domina sagt "mein Sub kann sich doch melden, wenn es ihm zuviel wird", finde ich nicht richtig, schon gar nicht wenn es nicht das erste Spiel miteinander ist! Der Sub soll doch nicht jede Sekunde darauf achten, dass Domina ihm nicht etwas antut, was er nicht will. Der Sub soll doch Vertrauen fassen um sich fallen zu lassen und das Spiel ohne Angst genießen können.

Jedes Spiel ist ein Risiko, und Sub genießt den Kitzel der Schutzlosigkeit und der Unsicherheit - aber Sub ist auch nicht blöd und rennt sehenden Auges ins offene Messer, in die Gefahr des Verletztwerdens an Körper und Seele. Ein Tabubruch am wehrlosen, hilflosen Sub ist wie eine Vergewaltigung! Nicht mehr und nicht weniger.

Dominas müssen ihre Subs lesen, verstehen, einschätzen und führen können, damit er vertrauen fasst, nur dann kann es ein sehr schönes Spiel werden.
 
Das bringe ich auch gerne in meinem Workshops zur Sprache.
 
Macht euch Gedanken über eure Tabus und geht nur zu verantwortungsbewussten und erfahrenen Dominas. Passt auf wohin ihr geht, die Damen schießen wie Pilze aus dem Boden und sind letztendlich keine echten Dominas. Domina zu werden ist eine Entwicklung, das ist man nicht von heute auf morgen. Daher bilde ich Damen für mein Studio auch nur dann aus, wenn ich die Leidenschaft für gewisse Dinge sehe und sie begreifen um was es hier geht.
 
 

Herrin Jessy

 

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